Der Musikverein Darmstadt und die Sinfonietta Darmstadt laden herzlich zu einem Programm mit dem Titel „Sehnsucht“ ein, das ganz im Zeichen der großen romantischen Chormusik steht. Das Konzert am Sonntag, 21. Juni 2026, 18 Uhr in der Pauluskirche Darmstadt verbindet Werke, in denen innere Unruhe, geistige Suche und menschliche Verletzlichkeit musikalisch Ausdruck finden. In der intensiven Auseinandersetzung mit Trost, Hoffnung und Versöhnung wird die zeitlose Sehnsucht nach innerem und äußerem Frieden unmittelbar erfahrbar.
Den Auftakt bildet Felix Mendelssohn Bartholdys eindringliche Kantate „Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser“, der 42. Psalm op. 42. Die Vertonung des alttestamentlichen Psalms berührt durch ihre klare musikalische Sprache und ihre intensive spirituelle Aussage.
Es folgt das Orgelkonzert Nr. 1 von Josef Rheinberger, einem der bedeutendsten Orgelkomponisten des 19. Jahrhunderts. Das Werk besticht durch seine klassische Form, romantische Klangfülle und den spannungsvollen Dialog zwischen Orgel und Orchester.
Den Abschluss des Abends bildet die Alt-Rhapsodie op. 53 von Johannes Brahms nach Worten von Johann Wolfgang von Goethe. Mit diesem außergewöhnlichen Werk für Altstimme, Männerchor und Orchester schafft Brahms eine eindrucksvolle musikalische Meditation über Einsamkeit, Trost und Hoffnung.
Als Gesangssolistinnen konnten Jana Baumeister (Sopran) und Lena Sutor-Wernich (Alt) vom Staatstheater Darmstadt gewonnen werden. Solist im Rheinberger-Orgelkonzert ist Thomas Höpp, Organist an St. Bonifatius (Wiesbaden) und Chorleiter des Musikvereins Darmstadt. Die Leitung des Konzerts liegt bei Nicolas Kierdorf, zweiter Kapellmeister am Staatstheater Darmstadt.
Der Eintritt ist frei – Spenden erbeten
